Naturschutzgebiet Halbinsel Gosim Insel Usedom
Die Halbinsel Cosim, deren alter slawischer Namen Kos Liebesinsel, bedeutet liegt am Achterwasser in der Nähe von Balm. Landwirtschaft ist durch die Abhängigkeit vom Wasserstand nur im geringen Umfang möglich. Auf dem höher gelegene Nordhacken, in geringen Umfang auch der Südhacken wurde hauptsächlich Gras für die Tierhaltung gemäht. Um 1970 wurde das Grünland aufgegeben, durch die weitere Industrialisierung der Landwirtschaft (Großflächennutzung) wurde die Bewirtschaftung unwirtschaftlich. Auch Versuche den Nordteil mit Rindern zu beweiden wurden nach einigen Jahren aufgegeben. Ausgedehnte Schilfröhrichte nehmen heute den Cosim ein, in vermoorten Senken haben sich kleinflächig Erlenbrüche entwickelt. Höher gelegenen sandige Flächen werden als Acker genutzt. Bis 1950 wurde im jetzigem Naturschutzgebiet auch Torf gestochen. Durch Überflutung des Cosims ist eine Salzwiesenvegetation entstanden, die immer weiter von Landröhrichten verdrängt wird. Der Cosim ist ein wichtiger Rastplatz für nordische Wasservögel. So habe ich hier schon oft Brandgänse und den Seeadler beobachtet.
Naturschutzgebiet Insel Usedom Gosim
Übersicht Blick von einer kleinen Anhöhe auf den Cosim
Gosim Naturschutzgebiete auf Usedom
Uferbereich Achterwasser Gosim
Gosim Naturschutzgebiet Usedom
Blick auf das Naturschutzgebiet.
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