Steilküste Bansin auf Insel Usedom Ostseeküste
Die Steilküste befindet von Bansin aus sich in Richtung Ückeritz. Gleich hinter den letzten Hotels an der Promenade beginnt die Abbruchküste. Diese Küstenform entsteht durch Landabbrüche an der Ostseeküste, infolge der Einwirkung des Meeres. Am meisten Sand wird abgetragen, wenn die Wellen besonders hoch sind. Oft sind bei starken Ostseestürmen stärkere Landverlauste zu beklagen. Im Laufe eines Jahrhunderts können es über 20 Meter an landverlaust sein. Wo die Kliffkante in der Vergangenheit mit Hotels und Ferienwohnungen bebaut worden ist, muss man viel Geld in den Küstenschutz stecken. Da der Wind am häufigsten aus Nordwest bläst, verbreitert sich der Strand in Richtung Swinemünde. Auf dem polnischen Teil der Insel Usedom kann man hohe Investitionen in den Küstenschutz sparen, der Strand wird von allein immer größer und Breiter. Zwischen Bansin und Ückeritz kann man schöne Strandspaziergänge, im Winter auch mit Hund unternehmen. Weil die Kliffküste nicht so hoch ist, wie an der Stubbenkammer auf Rügen können nicht so große Sandmassen abstürzen und Spaziergänger gefährden.
Strand Übersicht fotografiert von der Seebrücke Bansin. Rechts beginnt die Steilküste. Am Campingplatz Ückeritz wird die Küste wieder flacher.
In diesem Bereich befindet sich ein schöner Ostseestrand. Der Badestrand besitzt einen feinkörnigen Sandstrand. Beim Baden in der Ostsee muss man auf größere Steine aufpassen, welche verdeckt im Wasser liegen.
Nach einem Sturm ist es immer wieder interessant, einen Strandspaziergang zu machen. Die Steine waren in den Sanddünen eingelagert und wurden nach einem Sturm freigespült. Übersicht Aussichtsberge Ostsee.
Winterfoto Steilküste. Weitere Kliffküsten an der Ostsee: Streckelsberg Koserow und Kaffeeberg Misdroy.


