Die Windmühle Benz Insel Usedom Vorpommern
Auf dem Benzer Mühlenberg steht eine alte Holländerwindmühle als Sehenswürdigkeit im Usedomer Hinterland. Die Mühle wurde 1830 erbaut und war bis 1972 in Betrieb. Unter der Windmühle befindet sich ein Keller, deshalb wird sie als Erdholländer bezeichnet. Verwendet wurde sie zum Mahlen von Getreide zu Mehl und für Tierfutter als Schrot. Der Maler Otto Niemeyer Holstein aus Damerow kaufte die Windmühle 1973 als Begegnungsstätte für junge Künstler. Heute wird die Mühle durch den Mühlenverein Benz betreut, dadurch ist sie verhältnismäßig gut in Schuss. Im Sommerhalbjahr finden mehrmals im Jahr interessante Veranstaltungen an der Windmühle statt. Höhepunkt ist das Mühlenfest zum deutschen Mühlentag.
Die Benzer Windmühle ist 16 m hoch und aufwendig mit Holzschindeln verkleidet. Ein Flügel ist 12 m lang, die Spannweite des Flügelkreuzes beträgt 24 m. Der Kopf ist drehbar, um immer die optimale Stellung im Wind zu haben. In Pudagla befindet sich eine weitere Windmühle auf Usedom.
Die Mühle Benz als technisches Denkmal kann besichtigt werden. Die Innenausstattung ist noch gut erhalten.
Vom Mühlenberg hat man eine herrliche Aussicht auf Benz und den Schmollensee. Lyonel Feininger malte die Benzer Mühle im Jahr 1910.
Jedes Jahr findet im Sommer ein Mühlenfest, organisiert vom Mühlenverein Usedom, statt. Gleich in der Nähe befindet sich eine weitere Windmühle Usedom in Pudagla. Auch diese Sehenswürdigkeit kann im Sommer besichtigt werden. Die Windmühle Bansin ist leider abgebrannt.


