Auf dem Benzer Mühlenberg steht diese alte Holländerwindmühle, als Sehenswürdigkeit im Usedomer Hinterland. Sie wurde 1830 erbaut und war bis 1972 in Betrieb. Unter der Mühle befindet sich ein Keller, deshalb wird sie als Erdholländer bezeichnet. Verwendet wurde sie zum mahlen von Getreide zu Mehl und Tierfutter Schrot. Der Maler Otto Niemeyer Holstein kaufte die Windmühle als Begegnungsstätte für junge Künstler. Heute wird die Mühle durch den Benzer Mühlenverein betreut, dadurch ist sie verhältnismäßig gut in Schuss. Im Sommerhalbjahr finden öfters interessante Veranstaltungen statt.
Die Benzer Windmühle ist 16 m hoch und mit Holzschindeln verkleidet. Ein Flügel ist 12 m lang, die Spannweite des Flügelkreuzes beträgt 24 m. Der Kopf ist drehbar, um immer die optimale Stellung im Wind zu haben. In Pudagla befindet sich eine weitere Windmühle auf Usedom.
Die Mühle Benz als technisches Denkmal kann besichtigt werden. Die Innenausstattung ist noch gut erhalten.
Vom Mühlenberg hat man eine herrliche Aussicht auf Benz und den Schmollensee. Lyonel Feininger malte die Benzer Mühle im Jahr 1910.
Jedes Jahr findet im Sommer ein Mühlenfest, organisiert vom Mühlenverein Usedom, statt. Gleich in der Nähe befindet sich eine weitere Windmühle Usedom in Pudagla. Auch diese Sehenswürdigkeit kann im Sommer besichtigt werden.
Zum Mühlentag wird frisches Brot gebacken und verkauft. Leider gibt es wohl heute in der Umgebung von Benz keinen Bäcker mehr.
Kulturmühle Benz Mühlenverein Usedom
Labömitzer Straße 6