Dargebanz Dargobadz auf der Insel Wollin in Polen
Das kleine polnische Dorf liegt an der Europastraße 65 ungefähr in der Mitte von Misdroy und der Stadt Wollin. 1297 wurde das Dorf erstmalig urkundlich erwähnt. Bis zum Ende des 2. Weltkrieges gehörte der Ort zu Deutschland. Danach zu Polen und danach Dargobadz genannt. Verwaltungsmäßig gehört auch Soldemin zum Dorf. Auf dem Campingplatz gibt es seit 1998 in der Sommersaison ein Western Picknick treffen. Bekannte polnische Countrymusiker treten bei dem Festival auf. Die Anwohnerzahl liegt bei fast 400. In den letzten Jahren entwickelte sich Dargebanz immer mehr zum Feriendorf durch den Ausbau der touristischen Infrastruktur. Einheimische vermieten mehrere Feienwohnungen und Ferienhäuser. Im Nachbarort Karzig Karnocice, welches am Stettiner Haff liegt, wurden neue Übernachtungsmöglichkeiten direkt am Wasser gebaut. Ideal für Urlauber, welche Wassersport mögen. Vor ein paar Jahren erhielt der polnische Ort auf Wollin eine Ortsumgehung. Dadurch ist es im Dorf, besonders in der Sommersaison, ruhiger von Verkehrslärm geworden. Für die Einwohner und Urlaubsgäste gibt es ein Nordic Walking Rundkurs als Sportmöglichkeit. Mit dem Linienbus kann man zur Stadt Wollin fahren oder an die Ostsee zum Baden nach Misdroy.
Blick auf das polnische Dorf Dargebanz Woiwodschaft Westpommern Insel Wolin.
Hauptstraße in Dargebanz, geradeaus geht es in Richtung Misdroy. Weitere polnische Dörfer auf Wollin in der Umgebung: Plötzin und Lebbin. Ein Bahnhof in der Nähe befindet sich in Groß Mokratz.
Blick auf das polnische Dorf auf der Insel Wollin. In den letzten Jahren wurden viele Häuser modernisiert und werden an Urlaubsgäste vermietet.
Die Feuerwehr von Dargebanz befindet sich an der Durchgangsstraße. Auf dem Dach sind 2 Feuerwehrhelme über Kreuz aufgehängt. In Polen wird die Feuerwehr als Straz bezeichnet.
Als Einkaufsmöglichkeit gibt es im Dorf ein kleineres Geschäft, wo man Waren des täglichen Bedarfs kaufen kann. Wer größere Einkaufe plant fährt am Besten zum Einkaufen Misdroy.
Rechts im Foto ist die Kirche zu sehen. Die Glocke im Turm hängt frei.

