Der Hafen Dargen Insel Usedom am Stettiner Haff
Bis 1945 wurde der Dargener Hafen für militärische Transporte genutzt als Verladestation für Munition, welche in der Mellenthiner Heide unterirdisch gelagert wurde. Nach dem Ende des 2. Krieges wurde das Munitionslager durch die Rote Armee durch Sprengungen zerstört. Transportiert wurde die Munition damals mit der Eisenbahn in die Heide bei Mellenthin. Von den Eisenbahnschienen ist heute nichts mehr zu sehen. Zum Hafen gelangt man von Dargen aus, auf einer schmalen Straße aus Kopfsteinpflaster. Mit dem Auto wird man auf der Fahrt kräftig durchgeschüttelt, die Stoßdämpfer werden mal wieder richtig gefordert. Bei unserem Besuch gab es im Hafen am Stettiener Haff keine öffentlichen sanitären Einrichtungen und keine Einkaufsmöglichkeiten für Waren des täglichen Bedarfs. Da das Dorf Dargen mit der Gaststätte zum Eichenbaum in rund 2 Kilometer Entfernung liegt, muss man einen kleinen Spaziergang einplanen, wenn man an Land essen gehen möchte. Ein weiteres Ausflugsziel in der Umgebung könnte das Technikmuseum und das Wisentgehege in Prätenow sein. Der kleine Hafen wird hauptsächlich von Einwohnern oder Insidern genutzt. Einen Hafenmeister haben wir nicht gesehen.
Ruhebänke laden zum Beobachten der Seefahrer, welche vom Stettiner Haff, oder dem Oderhaff kommen, ein. Zur Hafen Übersicht.
Es können keine größeren Segelschiffe den Hafen anlaufen. Weitere Häfen am Stettiner Haff in der Umgebung Hafen Kamminke und Hafen Stolpe.
Blick zur Mole und Hafeneinfahrt. Im Hintergrund ist Bossin zu sehen.