Der Gothensee bei Gothen auf der Insel Usedom
Der Gothensee ist rund 600 ha groß und damit der größte See der Insel Usedom. Das Gewässer ist maximal 2 m tief. Er darf nicht mit Booten befahren werden. Das Ufer ist mit Schilf bewachsen, der Bruchwald besteht aus Erlen, Birken und Kiefern. Der Gothensee steht seit 1967 unter Naturschutz. Am See lassen sich viele Tiere und Pflanzen beobachten, Graugans, Rohrweihe, Haubentaucher, Höckerschwäne, die seltenen Trauerseeschwalben, viele Kormorane, die Bartmeise, Beutelmeisen, Rohrdommel, manchmal hat man Glück und kann einen Seeadler beim Fischfang beobachten.
Ringelnatter, seltene Insekten und eine reichhaltige Pflanzenwelt sind vorhanden. Sie sollten aber bei Exkursionen auf den Wegen bleiben um die Tierwelt und Pflanzenwelt nicht weiter zu stören. Mit Fernglas und Kamera können hier Naturfreunde interessante Stunden erleben.
Die Wiesen am Gothensee werden von der Landwirtschaft zur Tierzucht genutzt.
Ein Blick von Dorf Bansin über den See. Im Hintergrund ist Heringsdorf zu sehen. Das Naturschutzgebiet ist in der letzen Eiszeit entstanden. Der Gothensee hat einen Abfluss durch den 1818 gebauten Sackkanal zur Ostsee.