Heringsdorf auf Usedom evangelische Kirche

Die evangelische Kirche von Heringsdorf auf Usedom

Die Sammlung von Geld für den Neubau der Heringsdorfer Kirche begann im Jahr 1840. Am 3. 9. 1848 konnte die Kirche eingeweiht werden. Geplant wurde der Kirchenneubau von Ludwig Persius, welcher in Potsdam lebte. Das Bauland wurde von Georg Bernhard von Bülow zur Verfügung gestellt, dem viele Grundstücke im Ort gehörten. Bevor es eine Kirche in Heringsdorf gab, musste man zur Kirche Benz zum Gottesdienst fahren. So war damals die Spendenbereitschaft für eine neue Kirche im Seebad groß. Sogar der damalige König Friedrich Wilhelm IV. von Preußen war ein Unterstützer für einen Kirchenneubau. 1914 fanden größere Umbauarbeiten statt. Die beiden Seitenschiffe mit den Emporen werden neu gebaut. Damit erhält die Kirche ihr heutiges Aussehen. Im etwa 35 m hohen schlanken Kirchturm läuten zwei kleine Bronzeglocken. Die Orgel ist zweimanualig und hat 11 Register. Sie wurde 1851 durch den Orgelbaumeister Kaltschmidt, aus Stettin, gefertigt und 1914 und 1956 durch die Firma Grünberg Stettin - später Greifswald, überholt und erweitert. In der Sommersaison ist das Gotteshaus für Besichtigungen geöffnet. Im Eine-Welt-Laden gibt es die Möglichkeit fair gehandelte Lebensmittel und Geschenke zu kaufen. Neben regelmäßigen Gottesdiensten finden mehrmals im Jahr kulturelle Veranstaltungen, wie Kirchenmusik statt.

Evangelische Kirche Heringsdorf Insel Usedom

Haupteingang mit Eingangsportal. am Eingang befindet sich ein aktueller Veranstaltungsplan.

Kirche von Heringsdorf auf Usedom

Im Winter kann die Kirche in Heringsdorf für Veranstaltungen beheizt werden. Evangelische Kirchen in der Umgebung, Kirche Ahlbeck und Kirche Bansin.

Evangelische Kirche Heringsdorf Insel Usedom im Winter

Die evangelische Kirche von Heringsdorf befindet sich auf dem Klenzeberg. Für Besucher befindet sich am Gotteshaus ein Parkplatz. Weitere Parkmöglichkeiten befinden sich auf dem Wohnmobilplatz.