| Geschichte von Kachlin auf der Insel Usedom |
| 1238 |
erstmals erwähnt als Gaghelyn (Manfred Niemeyer Greifswalder Beiträge zur Ortsnamenkunde) |
| 1360 |
Herzog Wartislaw von Pommern erlegt den letzten Wildbüffel (Auerochsen oder Thur) im Thurbruch, urkundlich erwiesen |
| 1421 |
wird erstmalig das Thurbruch als "silva Thura" urkundlich erwähnt |
| 1750 |
Bau eines Entwässerungsgrabens vom Kachliner See bis zum Wolgastsee mit Abfluss über den Zerninsee in das Haff durch Landbaumeister Knüppel. |
| 1772 |
Der Kachliner See und der Gothensee werden direkt verbunden. |
| 1910 |
Der Name Kachlin taucht auf (Manfred Niemeyer Greifswalder Beiträge zur Ortsnamenkunde) |
| 1920 |
Windkraftschöpfwerk Kachlin wurde von der Firma Köster in Heide gebaut Die auf dem Namen "Adler" getaufte Anlage arbeitete bis zum Jahre 1965. In der Sylvesternacht 1979 wurde es durch einen Sturm zerstört. Am 5.4.1995 wurde es wieder aufgebaut Kosten rund 238000 DM. |
| 1945/55 |
Gewinnung von Torf durch den "VEB Inseltorf" zur Überwindung von Nachkriegsengpässen. 200.000 qm Torf werden insgesamt über einen Zeitraum von 160 Jahren abgebaut, davon ein geringer Teil als Badetorf für die Kureinrichtungen an der Ostseeküste. |
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