Die Mariakirche von Kaseburg Karsibor in Polen
Die Ursprünge einer Kirche gehen bis in das 15. oder 16. Jahrhundert zurück. Damals gehörten die Ansiedlungen Vuhlensee, Lohberg und Woitzke zum Einzugsbereich der Kirche. Sie stand ehemals an einer alten Handelsstraße, welche um die Ostsee führte. 1630 soll der schwedische König Gustav Adolf vom 14. und 19. Juli im Pfarrhaus von Karsibor genächtigt haben. 1825 bis 1826 wurde die Kirche nach Plänen von Karl Friedrich Schinkel umgebaut. Nachdem die Kirche in Karsibor zu Polen gehörte, wurde sie am 8. Dezember 1946 in Mariakirche der Unbefleckten Empfängnis umbenannt. Vor der Kirche befindet sich ein kleiner Parkplatz. Für Besichtigungen ist das Gotteshaus nicht geöffnet. 1986 wurde das Kirchendach mit Kupferblech gedeckt. Der Kirchturm besitzt keine Uhr. Als wir 2000 das erste Mal die polnische Kirche auf der Insel Karsibor besuchten, waren noch eine Wetterfahne und eine Kugel an der Kirchturmspitze zu sehen.
Die polnische Kirche der Heiligen Maria in Kaseburg befindet sich in der Nähe der alten Swine. Auf dem Gelände der Kirche befindet sich der Friedhof. Verwaltungsmäßig gehört die Gemeinde zur Kirche Pritter.
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Vor der Kirche befindet sich ein älteres Schiff aus Holz mit Anker und ein Holzkreuz.

