Hafen Lebbin Lubin Insel Wollin Stettiner Haff Polen
Dieser Hafen am Stettiner Haff ist verhältnismäßig groß. In Lubin Polen befand sich ein großes Zementwerk bis zum Ende des 2. Weltkriegs 1945. Nach dem der Kalk in der Umgebung abgebaut war, wurde der Rohstoff zur Zementherstellung von der Insel Rügen mit Schiffen nach Lebbin transportiert. Neben Kalk wurde auch der Zement im Hafen verladen. Der Türkissee ist ein mit Wasser gefülltes Restloch aus dem Kalk abgebaut wurde. Aus dieser Zeit stammen auch noch viele Fabrikanlagen, welche heute teilweise von den Fischern genutzt werden. Am Hafenbecken sind meistens polnische Angler zu sehen. Der Unternehmer Johannes Quistorp, geboren 14. 11. 1822 in Greifswald, aus Stettin gründete 1855, in Lebbin eine Portland-Zementfabrik. Damals eine der größten Zementfabriken in Europa. Für die Produktion des Zements wurde Kreide gebraucht. Als die Vorräte aus der Umgebung nicht mehr ausreichten, wurde Kreide von der Insel Rügen per Schiff nach Lebbin transportiert. Dazu wurde der Hafen errichtet. Aus der Zeit zeugen einige Ruinen im Hafenbereich. Von der Zementfabrik sind heute noch viele Ruinen zu sehen. Die Maschinen und Technik kam nach 1945 in die Sowjetunion.
Fischerboote stehen im Hafen von Lebbin. Der Hafen sieht in heutiger Zeit etwas überdimensional aus, eigentlich wäre der Hafen der ideale Standort für eine Marina am Stettiner Haff in Polen.
Hafen Lebbin, Fischer auf dem Stettiner Haff bereiten ihre Boote zum Fischfang vor. Von den Hafffischern kann man auch frischen Fisch, wie Aal und Zander kaufen. Die Preise für den Hafffisch sind verhältnismäßig günstig. Hafenübersicht.
Der Hafen Lebbin. Weitere Häfen am Stettiner Haff in der Umgebung Hafen Kalkofen und Hafen Kamminke auf Usedom.

Reste der Zementfabrik im Hafen.