Fischerboote stehen im Hafen von Lebbin. Dieser Hafen am Stettiner Haff ist verhältnismäßig groß. Zur Zeit der Zementwerke in Lebbin wurde in diesen Hafen Zement und Kalk verladen. Aus dieser Zeit stammen auch noch viele Fabrikanlagen, welche heute teilweise von den Fischern genutzt werden.
Der Hafen sieht in heutiger Zeit etwas überdimensional aus, eigentlich ware der Hafen der ideale Standort für eine Marina.
Hafen Lebbin
Der Stettiner Unternehmer Johannes Quistorp gründetet 1855, (geboren 14.11.1822 Greifswald) in Lebbin eine Portlandzementfabrik. Damals eine der größten in Europa. Für die Produktion des Zementes wurde Kreide gebraucht. Als die Vorräte aus der Umgebung nicht mehr ausreichten, wurde Kreide von der Insel Rügen per Schiff nach Lebbin transportiert. Von der Zementfabrik sind heute noch viele Ruinen zu sehen. Die Maschinen und Technik kam nach 1945 in die Sowjetunion.