Kirche Mellenthin auf Insel Usedom in Vorpommern
Die Mellenthiner Kirche wurde aus Backsteinen errichtet, einige Quellen sprechen, das es schon 1319 eine Kapelle gegeben hat. Die ältesten Teile in der Kirche von Mellenthin stammen aus dem 14. Jahrhundert. Die Kirche wurde als Filialkirche der Stadtkirche Usedom gebaut. Durch den Neubau brauchten die Einwohner nicht mehr zum Gottesdienst in die Stadt Usedom. Damals bestimmt ein beschwerlicher Weg. Die Kirche hat eine sehenswerte Innenausstattung, der Altar und die Empore stammen von 1755. Auf einer farbigen Grabplatte von 1594 ist der Bauherr des Mellenthiner Schlosses, Rüdiger von Neuenkirchen und seine Ehefrau zu sehen. Der Turm bekam im Jahr 1904 sein heutiges Aussehen. Am Kreuzrippengewölbe wurden 1931 bei einer Restaurierung Zeichnungen aus dem 14. Jahrhundert entdeckt. Während der Sommersaison ist die sehenswerte Usedomer Dorfkirche im Allgemeinen geöffnet. Ein Parkplatz für Besucher befindet sich Vorort. Die Kirchenglocken wurden schon 1654 vov Glockengießer G. Köckritz aus der der pommerschen Stadt Stettin gefertigt. Bezahlt wurde die Glocke von Friedrich II. von Hessen-Homburg. 1880 wurden die hohen Fenster beim Umbau der Mellenthiner Kirche eingesetzt. Die Orgel wurde im Jahr 1879 eingebaut. Am Kirchturm ist keine Uhr vorhanden.
. Weitere Kirchen in der Umgebung Kirche Zirchow und Kirche Liepe.
Am Eingangstor sind Veranstaltungstipps und die Gottesdienstzeiten angeschlagen. Übersicht Kirchen.
Das Eingangstor zum Friedhof. Von der Kirche führt eine schöne Baumallee zum Schloss.
In den letzten Jahren wird der Friedhof nicht mehr für Bestattungen genutzt. Es sind noch mehrere Grabkreuze aus Metall zu sehen. Metallkreuze wurden früher recht häufig verwendet.
Deutlich ist zu sehen das zum Bau Feldsteine verwendet worden sind.


