Geschichte von Peenemünde auf der Insel Usedom |
| 1282 |
erste urkundliche Erwähnung. Das Gelände wird an Wolgast verschenkt anlässlich der Verleihung des lübischen Stadtrechts durch den Herzog Bogislaw IV |
| 26.6.1630 |
Der Schwedenkönig Gustav II Adolf landet mit 16 Schwadronen Reiterei und 92 Kompanien Fußvolk bei Peenemünde. Die rund 15.000 Mann besetzen die ganze Insel Usedom und das Odergebiet. |
| 1633 |
Am 16. November 1632 fiel der schwedische König Gustav II. Adolf bei Lützen. 1633 wurde er über Peenemünde nach Schweden überführt. |
| 1648-1720 |
Peenemünde gehört zu Schweden |
| 1672 |
der erste Peenemünder Vogt heißt Johann Brehm |
| 1708 |
großer Waldbrand in der Peenemünder Heide |
| 10.09.1721 |
Peenemünde gehört zu Preußen nach dem Ende des Nordischen Krieges |
| 1822 |
291 Einwohner leben in Peenemünde |
| 1876 |
Friedhofskapelle wurde gebaut, heute Gedächtniskappelle. Sie blieb nur als einzige vom einzigen Dorf Peenemünde übrig. Das Dorf wurde durch den Bau der Herresversuchsanstalt beseitigt. (30) |
| 1872 |
große Sturmflut das Wasser stand 2,40 über normal |
| 1925 |
Peenemünder Haken Naturschutzgebiet |
| 1930 |
Errichtung des Gustav II. Adolf-Gedenksteines in der Nähe der Gedächtniskappelle; Inschrift: Verzage nicht, Du Häuflein klein. |
| 1936 |
Peenemünde war bis von 1282 bis 1936 im Besitz der Stadt Wolgast |
| 1936 |
Bau Heeresversuchsanstalt und Zwangsevakuierung der Einwohner nur 5 Einwohner sollen im Ort verblieben sein. |
| 28.7.1937 |
Anschlussbahn "Werkbahn Peenemünde" wird eröffnet. |
| 4.12.1937 |
der erste Abschuss einer A-3 war ein Versager |
| 1.4.1938 |
Erstes Flugzeug landet auf dem neuen Flugplatz |
| 11.1939 |
Überschallkanal in der Herresversuchsanstalt wird in Betrieb genommen. Über 4 Mach ließen sich erzeugen |
| 22.11.1942 |
Kohlestaubkraftwerk für die Heeresversuchsanstalt Peenemünde wird ans Netz geschaltet. Leistung 30 Megawatt |
| 3.10. 1942 |
Rakete A 4 startet vom Prüfstand VII. Sie fliegt 190 km weit und über 84 km bis an den Rand des Weltalls damit begann das Zeitalter der Raumfahrt. Höchstgeschwindigkeit 5500 km. |
| 17./18.10.1943 |
Bomber Angriff auf Peenemünde (735 Tote Unterschiedliche Angaben) |
| 18. 7.1944 |
2.000 Menschen Tod durch Bombenangriff |
| 4.8.1944 |
Bombenangriff |
| 8.02.1945 |
Dem sowjetischen Kriegsgefangenen M.P. Dewjatajew gelingt die Flucht mit 9 weiteren sowjetischen Häftlingen in einem deutschen Bombenflugzeug vom Typ HE 111, aus Peenemünde. |
| 14.2.1945 |
in Peenemünde startet die letzte Rakete vom Typ A-4 um 17,40 Uhr. 282 Raketen wurden in Peenemünde gestartet , davon 175 vom Prüfstand VII |
| 4.5.1945 |
Sowjetische Soldaten besetzen Peenemünde Demontage der Anlagen durch die Rote Armee |
| 1948 - 58 |
Sowjetische Militärflieger auf dem Peenemünder Flugplatz. |
| 1951 |
Seepolizei der DDR im Peenemünder Haupthafen. |
| 1952 |
Übergabe des bis dahin in sowjetischen Besitz befindlichen Marinestützpunktes und des Luftwaffenstützpunkes an die NVA. |
| 1956 |
Seestreitkräfte der DDR Flottenbasis in Peenemünde |
| 1956 |
Flugplatz erhält neue Landebahn |
| 1958 |
Flugplatz Pennemünde wird durch die NVA der DDR genutzt, vorher von der Roten Armee. |
| 16.05.1961 |
Jagdgeschwader 9 Heinrich Rau der Luftstreitkräfte der DDR wird nach Peenemünde verlegt. |
| 1962 |
Letzte russische Soldaten verlassen Peenemünde |
| 1963 |
Der Peenemünder Angelverein wird gegründet. |
| 1970 |
Mahn- und Gedenkstätte wird geschaffen vom Usedomer Künstler Klaus Rößler (30) |
| 1989 |
Ende des Flugdienstes von Jagdgeschwader 9 der NVA |
| 2.12.1989 |
Das militärische Sperrgebiet wird aufgelöst. (30) |
| 1989 |
830 Menschen lebten in Peenemünde |
| 1990 |
Ende der Militärzeit Peenemünde ist damit wieder für Besucher zugänglich. Auflösung Jagdgeschwader 9. Stillegung Kraftwerk Peenemünde. Durch den Rückzug und Auflösung der Armee gab es sehr viel Arbeitslose in Peenemünde. |
| 9.05.1991 |
Historisch-Technische Informationszentrum wird eröffnet |
| 18.08.1993 |
Peenemünder Kapelle wird nach Rekonstruktion Mahn- und Gedenkstätte |
| 21.03.1996 |
Marinestützpunkt in Peenemünde wird geschlossen |
| 11.5.1996 |
Gründung der Freiwilligen Feuerwehr. Erster Wehrführer bis 1998 war Rüstow. |
| 20.6.1996 |
Der Hafenbereich in Peenemünde ist wieder öffentlich zugänglich |
| 1998-2003 |
Wehrführer Peter Gößinger der Freiwilligen Feuerwehr. |
| 1999 |
U-Boot Museum wird im Hafen eröffnet |
| 2000 |
Phänomenta Peenemünde wird eröffnet Phänomene aus Natur und Umwelt |
| 2003 |
Daniel Gorozolla neuer Wehrführer der Freiwilligen Feuerwehr. |
| April 2005 |
Hundehalter müssen 50 Euro für den ersten Hund 75 Euro für den 2. und 100 Euro für den 3. bezahlen. Gefährliche Hunde kosten 400 Euro im Jahr |
| 2005 |
Rund 100000 Menschen besuchen die Phänomenta (OZ 4.2.2006) |
| 2006 |
Christian Mühldorfer-Vogt wird neuer Chef im Historisch-Technischen Informationszentrum HTI. Er löste Dirk Zache ab. |
| 15.3.2006 |
Eine Walterschleuder für das Raketen Museum in Peenemünde ist aus dem niederländischen Twente gekommen. Sie diente im 2. Weltkrieg zum Abschuß von F 103 Flügelbomben (OZ 16.03.2006) |
| Bücherliste |
Übersicht Geschichte und Zeittafeln von anderen Orten der Inseln Usedom und Wollin |
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