Hafen Peenemünde am Peenestrom Insel Usedom
Peenemünde besitzt einen Hafen am Peenestrom. Zu DDR-Zeiten wurde er Volksmarine Stützpunkt genutzt. Die 1. Flottille der Volksmarine am Standort Peenemünde wurde am 1956 gegründet. Stationiert waren Landungsschiffe, Minensucher, Räumschiffe und U-Boot-Abwehrschiffe. 1990 wurde der DDR Marineverband aufgelöst. Seitdem wird der Hafen zivil genutzt. Im Peenemünder Hafen befinden sich mehrere Museumsschiffe. Das U-Boot U-461 ist über 85 Meter lang. Nach der Außerdienststellung bei der sowjetischen Flotte wurde das Unterseeboot 1998 nach Peenemünde gebracht und ein U-Boot-Museum eröffnet. Ein weiteres Museumsschiff in Peenemünde ist das Raketenschnellboot der Volksmarine des sowjetischen Tarantul-Typs. Auf dem Dreimastensegler befindet sich eine Gaststätte. Kostenpflichtige Parkplatze für Besucher sind am Hafen Pennemünde vorhanden. Für Fahrradfahrer gibt es die Möglichkeit mit einer Fahrradfähre zum Hafen Freest überzusetzen. Die Fahrt mit der Schiffsfähre dauert nur 20 Minuten. Dadurch erspart man sich die Fahrt über die Peenebrücke in Wolgast. Geplant ist für den sogenannten Haupthafen eine neue Promenade um die Attraktivität der Anlegestellen für Besucher zu erhöhen.
Hafen Peenemünde mit gastronomischer Versorgung. Rechts befinden sich die Abfahrtsstelle der Ausflugsschiffe. Weitere Schiffsfahrten, die im Hafen beginnen ist eine Fahrt zur Insel Greifswalder Oie mit Landgang. Auch Fahrten zur Insel Ruden im Greifswalder Bodden sind möglich.
Ehemaliger Eingang zum Hafen Volksmarine DDR.
Im Hintergrund können Sie das Kraftwerk, welches im Jahre 1990 stillgelegt wurde, von Peenemünde sehen. In dem Gebäude befindet sich das Historisch-Technische Informationszentrum.
Auf dem Foto sehen Sie U-461. Dieses alte U-Boot von der Baltischen Rotbannerflotte kann im ehemaligen Hafen des Marinestützpunktes der 1. Flottille der DDR besichtigt werden.
Kraftwerk Peenemüde am Hafen. Die Kohle für den Betrieb des Kohlekraftwerks wurde mit dem Schiff transportiert.

