Seebrücken Insel Usedom und Wollin an der Ostseeküste Übersicht

Erste Seebrücken auf Usedom und Wollin entstanden im 19. Jahrhundert, als die Anreise der Badegäste an die Ostseeküste überwiegend mit Schiffen erfolgte. Der Uferbereich ist sehr flach, damit Schiffe anlanden konnten, wurden längere Seestege gebraucht. Von Stettin bestand ein Liniendienst zu den Seebrücken auf Usedom. Eine Eisenbahnlinie zur bequemen Anreise gab es damals auf der Insel Usedom noch nicht. Zwar konnten kleinere Schiffe Tender die Urlaubsgäste an Land bringen. Bei größerem Wellengang war die Überfahrt aber auch gefährlich. In der Anfangszeit wurden die Seebrücken aus Holz gebaut. Heute überwiegt eine kombinierte Bauweise aus Beton, Stahl und Holz. In Seebad Heringsdorf auf der Insel Usedom befindet sich die längste Seebrücke an der Ostsee. Von den Seebrücken an der Ostseeküste sind oft Schiffsrundfahrten möglich. Besonders beliebt sind die Fahrten zwischen Deutschland und Polen, nachdem die Seebrücke in Misdroy verlängert wurde.

Seebrücke Misdroy Seebrücke Zinnowitz Seebrücke Koserow Seebrücke Heringsdorf Seebrücke Ahlbeck

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Zu den ersten Seebrücken, welche an der Ostsee gebaut wurden, gehörte die Kaiser-Wilhelm-Brücke in Heringsdorf, welche 1891 bis 1893 errichtet wurde. Wo die erste Ostseeseebrücke stand, ist mir nicht bekannt.

Seebrücke Ostsee

Seebrücke Zinnowitz. Von diesem Seebad sind in der Sommersaison Fahrten nach Bornholm Dänemark möglich.

Schiffsfahrt von den Usedomer Seebrücken

Beliebt sind Schiffsfahrten von den Usedomer Seebrücken zur Nachbarinsel Wollin in Polen. Dort besitzt bisher leider nur Misdroy einen Seesteg, wo größere Fahrgastschiffe anlegen können.

Seebrücke Ahlbeck

Zu den schönsten Seebrücken an der Ostsee gehört die von Seebad Ahlbeck. Schon 1882 gab es in diesem Badeort einen Seesteg.