Eiche Suckow Rieseneiche Mecklenburg Vorpommern
Landvermesser unter Bogislaw IV, ein pommerscher Herzog, wählten die Eiche schon im Jahre 1298 als Bezugspunkt zur Festlegung des nördlichen Grenzverlaufes der Gemarkung von Usedom. Die Rieseneiche ist wahrscheinlich mehr als 700 Jahre alt und zählt zu den geschützten Naturdenkmälern in Mecklenburg Vorpommern. Der Stammumfang beträgt 6,50 m, die Kronenweite über 30 m, bei einer geschätzten Höhe von über 20 Meter. Die Eiche steht wahrscheinlich schon mehrere Hundert Jahre als Freibaum, darauf deutet die weit ausladende Baumkrone hin. Der Baum steht auf einen vorgeschichtlichen Grabhügel aus der Bronzezeit. Am 2. 7. 1997 ist ein großer Ast abgebrochen. Es bleibt zu Hoffen, das der Laubbaum noch lange erhalten bleibt. Die Eiche gehört zur Gattung der Traubeneichen, von manchen wird die Eichenart auch Wintereiche genannt. Der Laubbaum kann bis zu 40 Meter hoch werden. Eichenholz hat eine lange Lebensdauer und wird häufig als Eichen Parket und für Möbel als Eichenfurnier verwendet. Traubeneichen eigenen sich zur Bepflanzung von Parks und größeren Gärten als Blickfang. Eichenholz wird auch für Weinfässer und als Schnapsfass verwendet. Dort soll das Eichenfass für das gute Aroma und den Geschmack des Inhalts verantwortlich sein.
Blick auf die Rieseneiche in Mecklenburg Vorpommern.
Ohne Blätter, ein Winterbild von Naturdenkmal. Die Eiche ist von verschiedenen Baumpilzen befallen, wie den Schwefelporling und den Eichenfeuerschwamm.
Die Eiche im Sommer. Ein beliebtes Ausflugsziel. Sie steht am Ortsausgang von Suckow Richtung Krienke. Ein kleiner Parkplatz befindet sich am Naturdenkmal. Eine weitere Rieseneiche Sachsen befindet sich in Niedergurig an einem Karpfenteich.
Ein großer Ast ist abgebrochen.