Seefestung Westfort Swinemünde Swinoujscie Polen
Die Festung in Swinemünde wurde von 1856 bis 1861 damals an der deutschen Ostseeküste erbaut. Das Küstenfort diente zum Schutz der Swine Mündung vor feindlichen Angriffen von Schiffen, welche an der Hafeneinfahrt gehindert werden sollten. In der Festung gab es mehrere, durch dicke Mauern geschützte Kasematten zur Unterbringung der Soldaten. Nach dem 2. Weltkrieg wurde die Festung in Swinemünde einige Jahre von der sowjetischen Armee genutzt. Seit 1962 gehört die Anlage der Stadt Swinemünde. Heute befindet sich in der Festungsanlage ein Museum über die Geschichte der Befestigung an der Swinemündung, welches ein privater Pächter eingerichtet hat. Ein Besuch der Sehenswürdigkeit lohnt sich auf jeden Fall.
Große Teile der Festung sind unterirdisch. Ein Pächter nutzt die polnische Küstenfestung als Museum.
Auf dem Dach des Bunkers im Küstenfort stand eine Kanone. Die Festung in Swinemünde Swinoujscie war mit einem Wassergraben umgeben.
Gegen 1870 gab es in der Anlage 7 Geschützstellungen. 1905 gab es vier 240 mm Geschütze, die hauptsächlich gegen Seeziele eingesetzt werden konnten. Östliche Festung Swinemünde an der Swinemündung.
Blick in die Anlage Richtung Festung Museum.
Die Bäume an der Festung in Richtung Seeseite machen einen verkrüppelten Eindruck. Als das Küstenfort noch in Betrieb war, wurden die Baumkronen, wegen des Schussfelds gekürzt.
Leitstand Festung. Der Bunker wird zum Klettern genutzt.
Hinterer Eingang von der Swinemünder Festung. Mehrere Hinweisschilder über die Geschichte sind aufgestellt. Umgeben war die Anlage mit einem Erdwall. An der Swinefestung führt der R 10 Radweg in Polen entlang. Übersicht Sehenswürdigkeiten.
