Naturschutzgebiet Wockninsee bei Ückeritz
Das Naturschutzgebiet Wockninsee ist rund 50 Hektar groß. Der Wockninsee ist ein so genanter Strandsee, der zwischen Achterwasser und Ostsee liegt. Das maximal 15 Meter tiefe Seebecken ist mit einer dicken Schlammschicht gefüllt, so das die Wassertiefe maximal 1 bis 2 Meter beträgt. Das NSG wurde 21. März 1958 schon zu DDR Zeiten unter Schutz gestellt. Um den See befindet sich ein Naturlehrpfad. Zur Entwässrung diente ein Graben zum Achterwasser. Im Uferbereich ist der See von mächtigen Schilfrohrbeständen umgeben. Für Beobachtungen wurde von den Mitarbeitern des Usedomer Naturparkes eine Aussichtskanzel errichtet. Vom Campingplatz Ückeritz ist ein ausgeschilderter Wanderweg vorhanden. Ein Parkplatz befindet sich am Usedomer Steinpark am Forstamt Neudpudagla. Von dort ist es nur nur wenige Meter zum Naturschutzgebiet. Im Naturschutzgebiet Wockninsee leben seltene Tierarten und Pflanzenarten, wie Fettkraut, Kalkbinse, Armblütige Binse und Schneide. Sumpfschildkröten sollen im See auch vorkommen, persönlich habe ich aber noch nie welche am See gesehen.
Das Naturschutzgebiet können Sie auf einem Naturlehrpfad kennen lernen, welcher um den Wockninsee führt.
Mit etwas Glück kann man im Frühling das Rufen der Kraniche hören.
Sehr alte Bäume stehen im Usedomer Naturschutzgebiet. Die stärkste Eiche im Naturschutzgebiet mit einem Umfang von 4,10 Metern. Die Stieleiche mit einem geschätzten Alter von 400 Jahren ist der letzte Rest eines Hudewaldes, welcher zur Tierweide genutzt wurde. Durch den Verbiss entstanden bizzare Baumformen. Wer einmal in alte Bäume klettern möchte, kann es im Usedomer Kletterwald in der Nähe machen. Dort befindet sich auch das Waldmuseum mit interessanten Informationen über die Usedomer Flora und Fauna.
Durch den Wald in der Umgebung von Ückeritz kann man einen schönen Spaziergang unternehmen. Am Weg sind viel unterschiedliche Farnarten zu sehen.