Die Stadt Wollin, auf polnisch Wolin liegt an einem alten Handelsweg, welcher die Orte an der Ostseeküste von Danzig bis nach Hamburg verbindet. Schon im Jahr 980 wird ein Wohnort Julin, Jomsburg erwähnt. Der Ortsname könnte sich aus dem slavischen Wasser (am Wasser liegend) ableiten. Nach dieser polnischen Stadt ist die eine ganze polnische Ostseeinsel benannt. In der Stadt leben rund 5000 Einwohner. Seit dem Jahre 1277 hat Wollin Stadtrecht. Während des 2. Weltkrieges wurde die polnische Stadt stark zerstört. Sehenswert ist der Wolliner Dom, das Museum und jedes Jahr findet ein Wikingerfestival am Ufer der Dievenow statt. Interessant ist ein Spaziergang im Hafen. Verkehrsmäßig ist der Ort gut erschlossen es gibt einen Bahnhof und eine gute Anbindung an die E 65 von Stettin nach Swinemünde.
Wohnviertel von Wollin.
Geradeaus geht es Richtung Tonnin.
Zentrum, im Hintergrund das Rathaus, welches im Jahre 1881 errichtet wurde, rechts daneben befindet sich das Heimatmuseum. Am 24. Juni 1485 wurde in Wollin Pommern Johannes Bugenhagen geboren. Er schloss sich mit seinen Iden von der Reformation Martin Luther an und war auch sein Vertrauter. Gestorben ist er am 20. April 1558 in Wittenberge.
Der Markt von Wollin findet in der Nähe der Kirche statt.
An der Dievewnow befindet sich ein Wikinger Museum. Dort findet jedes Jahr ein Festival der Slawen und Wikinger statt.