Sankt Jakobus Kirche Zirchow Insel Usedom
Die Kirche von Zirchow wurde um 1280, zum Ende des 13. Jahrhunderts, erbaut aus Ziegelsteinen und Feldsteinen. Die Kirche ist benannt nach dem Schutzheiligen der Handwerker Jakobus. Die Wände sind 1,10 m dick, weil die Kirche auch als Zuflucht bei Überfällen in der Vergangenheit diente. In den Wänden im Eingangsbereich der Kirche sind Ausbuchtungen zu sehen, in welche die Kirchentür verriegelt wurde, mit starken Holzbohlen. Der Kirchenturm soll im 15. Jahrhundert angebaut worden sein. Bei unseren Besuchen im Sommer war die Kirche zur Besichtigung immer geöffnet. Im Eingangsbereich befindet sich eine Ausstellung, in der Usedomer Kirchen in historischen Fotos dargestellt werden. Vom Maler Lyonel Feininger wurde das Gotteshaus mehrmals abgebildet. Ein Gemälde ist in der Brooklyn-Gemäldegalerie in New York City zu sehen.
1780 wurden in der Kirche der Altar und die Kanzel gebaut. 1867 wurde die Orgel vom Orgelbauer Kaltschmidt aus Stettin eingebaut.
Um die Kirche befand sich früher ein Friedhof. Zu sehen sind alte Grabsteine.
Denkmal zur Erinnerung an die Toten Einwohner des Dorfes während des 1. Weltkriege. Das Kriegerdenkmal befindet sich nur wenige Meter von der Kirche entfernt an der Hauptstraße.
Zirchow Gedenkstein Opfer 2. Weltkrieg.
Blick auf den Kirchturm, welcher aus Feldsteinen und roten Backsteinen errichtet wurde. Weitere Kirchen in der Umgebung, Kirche Usedom und Kirche Morgenitz.
