Balm Naturschutzgebiet Gosim auf Usedom
Naturschutzgebiet Gosim auf Usedom Achterwasser

Naturschutzgebiet Halbinsel Gosim Insel Usedom

Die Halbinsel Cosim, deren alter slawischer Namen Kos Liebesinsel, bedeutet liegt am Achterwasser in der Nähe von Balm. Landwirtschaft ist durch die Abhängigkeit vom Wasserstand nur im geringen Umfang möglich. Auf dem höher gelegenen Nordhacken, in geringen Umfang auch der Südhacken wurde hauptsächlich Gras für die Tierhaltung gemäht. Um 1970 wurde die Grünlandnutzung aufgegeben, durch die Großflächennutzung mit großen Landwirtschaftsmaschinen wurde die Bewirtschaftung unwirtschaftlich. Versuche den Nordteil mit Rindern zu beweiden wurden nach einigen Jahren aufgegeben. Ausgedehnte Schilfröhrichte nehmen heute den Cosim ein, in vermoorten Senken haben sich kleinflächig Erlenbrüche entwickelt.

Naturschutzgebiet Insel Usedom Gosim

Übersicht Blick von einer kleinen Anhöhe auf den Cosim. Höher gelegene sandige Flächen werden als Acker zum Anbau von Getreide genutzt. Durch Überflutung der Halbinsel Gosim ist eine Salzwiesenvegetation entstanden, die immer weiter von Landröhrichten verdrängt wird. Der Gosim ist ein wichtiger Rastplatz für nordische Wasservögel. So konnten schon oft Brandgänse und der Seeadler beobachtet werden. Zum Naturschutzgebiet führt ein sandiger Feldweg aus Richtung Balm.

Gosim Naturschutzgebiete auf Usedom am Achterwasser

Uferbereich Achterwasser Gosim. Teile der Halbinsel im Achterwasser können bei Hochwasser überschwemmt werden. Deutlich ist der grobkörnige Sand zusehen. Weitere Naturschutzgebiete auf Usedom in der Nähe Naturschutzgebiet Gothensee und Naturschutzgebiet Mümmelkensee, welcher nach der gelben Teichrose benannt ist, bei Bansin. Auf der polnischen Insel Wollin gibt es ein Naturschutzgebiet Farne. Dort wächst unter anderem das Königsfarnkraut.

Gosim Naturschutzgebiet Usedom Landschaft

Blick auf das Naturschutzgebiet Cosim. Übersicht Naturschutzgebiete.

Weiter kann man direkt am Achterwasser in Richtung Dewichow wandern auf einen Feldweg. Bis 1950 wurde im Naturschutzgebiet Torf gestochen. Damals nach dem Ende des 2. Weltkrieges wurde Torf zum Heizen verwendet.