Windrad Kachlin im Thurbruch

Chronik Kachlin Thurbruch auf Insel Usedom

1238 Erstmals erwähnt als Gaghelyn (Manfred Niemeyer Greifswalder Beiträge zur Ortsnamenkunde)
1360 Herzog Wartislaw von Pommern erlegt den letzten Wildbüffel (Auerochsen oder Thur) im Thurbruch, urkundlich erwiesen.
1421 Wird erstmalig das Thurbruch als silva Thura urkundlich erwähnt.
ab 1648 Das Dorf gehört zu Schwedisch-Pommern.
ab 1720 Die Siedlung im Thurbruch gehört zu Preußen.
1750 Bau eines Entwässerungsgrabens vom Kachliner See bis zum Wolgastsee mit Abfluss über den Zerninsee in das Haff durch Landbaumeister Knüppel. Der Graben wurde als Knüppelgraben bezeichnet.
1772 Der Kachliner See und der Gothensee werden direkt durch einen Kanal der Bäck verbunden.
ab 1815 Preußen Provinz Pommern.
1818-1945 Landkreis Usedom-Wollin.
1910 Der Name Kachlin taucht auf (Manfred Niemeyer Greifswalder Beiträge zur Ortsnamenkunde)
1920 Windkraftschöpfwerk Kachlin wurde von der Firma Köster in Heide gebaut. Die auf dem Namen "Adler" getaufte Anlage arbeitete bis zum Jahre 1965. In der Silvester Nacht 1979 wurde es durch einen Sturm zerstört. Am 5. 4. 1995 wurde es wieder aufgebaut Kosten rund 238000 DM.
1945-1952 Landkreis Usedom von 1945 bis März 1946 war Bansin Kreissitz danach bis 1952 Ahlbeck im Land Mecklenburg.
1945/55 Gewinnung von Torf durch den VEB Inseltorf zur Überwindung von Nachkriegsengpässen in der Energieversorgung. 200.000 qm Torf werden insgesamt über einen Zeitraum von 160 Jahren abgebaut, davon ein geringer Teil als Badetorf für die Kureinrichtungen an der Ostseeküste.
ab 1952 Kachlin gehört zum Kreis Wolgast Bezirk Rostock.
ab 1990 Land Mecklenburg Vorpommern.
1994 Landkreis Ostvorpommern mit Sitz in Anklam.
ab 4.9.2011 ab 4. 9. 2011 Landkreis Vorpommern-Greifswald mit Sitz in Greifswald
1.1.2015 Ein Mindestbruttolohn pro Stunde von 8,50 Euro für Angestellte als Lohnuntergrenze wird eingeführt.
Weitere Chroniken von Orten auf der Insel Usedom: Chronik Katschow und Chronik Ulrichshorst.