Karnin auf Usedom Eisenbahnbrücke der Deutschen Reichsbahn

Aus der Geschichte von Karnin auf Insel Usedom

1267 Schreibweise Carnyn (Manfred Niemeyer Greifswalder Beiträge zur Ortsnamenkunde)
1690 Schreibweise Karnin (Manfred Niemeyer Greifswalder Beiträge zur Ortsnamenkunde)
1.2.1720 Das Dorf gehört zu Preußen.
ab 1815 Preußen Provinz Pommern.
1818-1945 Landkreis Usedom-Wollin mit Kreissitz in Swinemünde.
12.1875 Fertigstellung der Eisenbahnbrücke bei Karnin über den Peenestrom.
15.5.1876 Eisenbahnanschluss. Einweihung der Strecke Swinemünde - Ducherow.
1.7.1908 Eisenbahnbrücke Karnin Zweigleisig.
1908-09 Straßenbau Vossberg - Gellenthin - Gneventhin - Karnin.
1932/33 Ersatz der Drehbrücken durch eine Hubbrücke. Die maximale Hubhöhe betrug 28 m. In der damaligen Zeit war sie die modernste Hubbrücke in Europa.
Eisenbahn in Karnin auf Usedom
Diesellok mit Personenwagen Deutsche Reichsbahn.
29.4.1945 Sprengung der Eisenbahnbrücke auf deutschen Befehl. Das Hubteil in der Mitte blieb stehen und ist heute noch zu sehen.
1945 bis 1952 Landkreis Usedom von 1945 bis März 1946 war Bansin Kreissitz danach bis 1952 Ahlbeck im Land Mecklenburg.
1952 Beräumung der Trümmer der Sprengung der Eisenbahnbrücke.
1952 Kreis Wolgast im Bezierg Rostock mit Kreissitz in Wolgast.
1.9.1970 Die Karniner Dorfschule wird geschlossen.
1988/89 Sanierung des Lotsenturmes in Karnin.
07.6.1990 Unterschutzstellung der Hubbrücke als Denkmal.
ab 1990 Land Mecklenburg-Vorpommern
1992 Gründung Verein Usedomer Eisenbahnfreunde
1994 Landkreis Ostvorpommern mit Sitz in Anklam.
1997 Restaurierung ehemaliger Bahnhof Karnin.
06.03.2006 Mitgliederversammlung der Eisenbahnfreunde den Bahnhof in Karnin zu verkaufen.
ab 4.9.2011 ab 4. 9. 2011 Landkreis Vorpommern-Greifswald mit Sitz in Greifswald
1.1.2015 Ein Mindestbruttolohn pro Stunde von 8,50 Euro für Angestellte als Lohnuntergrenze wird eingeführt.
Weitere Chroniken von Orten auf der Insel Usedom: Chronik Zecherin und Chronik Kölpin.