Mellenthin Schloss auf Usedom
Mellenthin auf Usedom Kirche mit Kirchturm

Geschichte von Mellenthin auf der Insel Usedom

6. - 12. JH Ringburg bei Mellenlthin. Errichtet von Slaven. Die Reste der Befestigung sind heute noch zu sehen.
1270 schreibweise Mildotitz (Manfred Niemeyer Greifswalder Beiträge zur Ortsnamenkunde)
1270 Am 15.3.1270 tauschten Mönche auf Erlass des Herzogs Barnim I., das große Dorf Damerow bei Naugard gegen sechs kleine Dörfer auf der Insel Usedom die bisher ihren Zehnten an die Domherren zu Cammin gezahlt hatten. Ab jetzt fielen die Einkünfte von Damerow an das Kloster Cammin und die der Dörfer Ückeritz, Loddin, Balm, Mellenthin, Suckow und Krienke an das Kloster Grobe bei Usedom.
1330 Aus dieser Zeit stammt der älteste Teil der Kirche, der Altarraum
1336 Erwähnung eines Adligen von Neuenkirchen
1338 wurde in Mellenthin eine Kapelle errichtet
Wasserschloss Mellenthin Insel Usedom
Wasserschloss Mellenthin.
1575 Wasserschloss Mellenthin wurde im Auftrag des Landesadligen Rodiger v Ninkirchen gebaut.
16. Jh. Das Kirchenschiff entsteht im 16. Jahrhundert
1613 Kamin im Wasserschloss wird gebaut
1648 Mellenthin gehört zu Schweden
1650 Neuer Besitzer des Schlosses, General Burchard Müller von der Lühne
1691 Aus dieser Zeit stammen die Blumenmotive am Gestühl in der Kirche
1702 Wird der Kirchturm fertig gestellt
1.2.1720 Gehört das Dorf zu Preußen.
1801 Die Kirche bekommt eine Wetterfahne
1817 Erwarb Georg Bernhard von Bülow zusammen mit seinem Bruder Ernst Gottfried (1775 bis1851) einen Teil des in Konkurs geratenen Rittergutes Mellenthin für 45000 Taler. Darin waren das Rittergut Gothen mit dem Bauerndorf Neuhof der Fischerkolonie Neukrug und dem Fischerdorf Ahlbeck (dem Adligen Teil)
1818 - 1945 Landkreis Usedom-Wollin mit Sitz in Swinemünde.
1879 Die Orgel in der Kirche wurde aufgestellt.
1930 wurden im Altarraum der Kirche in Mellenthin mittelalterliche Fresken entdeckt.
ab 1935 Bau eines großen Munitionslagers in der Mellenthiner Heide. Bezeichnung Marine - Munitionsdepot.
4.5.1945 sowjetische Luftangriffe auf Munitionsanstalt im Mellenthiner Wald
1945 - 1952 Landkreis Usedom von 1945 bis März 1946 war Bansin Kreissitz danach bis 1952 Ahlbeck im Land Mecklenburg
ab 1952 Kreis Wolgast mit Sitz in Wolgast.
ab 1990 Land Mecklenburg Vorpommern
ab 1994 Landkreis Ostvorpommern mit Sitz in Anklam.
1991-2001 Das Schloss Mellenthin geht in Gemeindeeigentum über
2001 Das Schloss Mellenthin wird Eigentum der Familie Fidora.
bis 31.12.2004 gehört Neppermin zum Amt am Schmollensee mit Sitz in Bansin.
1.1.2005 Die ehemals selbstständigen Gemeinden Mellenthin und Morgenitz mit dem Ortsteil Dewichow haben sich zur Gemeinde Mellenthin zusammengeschlossen.
3.4.2005 Manfred Pinter wird neuer Bürgermeister mit 199 Ja-Stimmen und 51 Nein-Stimmen in den bisherigen Gemeinden Morgenitz und Mellenthin. Wahlbeteiligung 59,5 %.
5.2009 Eröffnung eines Botanischen Gartens an der Krezung zur B 111 am Landgasthaus.
ab 4.9.2011 ab 4. 9. 2011 Landkreis Vorpommern-Greifswald mit Sitz in Greifswald.
10.2014 Radweg zwischen Gummlin und Mellenthin fertiggestellt. Der Fahrradweg ist rund drei Kilometer lang.
1.1.2015 Ein Mindestbruttolohn pro Stunde von 8,50 Euro für Angestellte als Lohnuntergrenze wird eingeführt.
3.3.2016 Der Keller brennt durch Schweißarbeiten im Wasserschloss. Der Sachschaden soll bei 60 000 Euro liegen.
Weitere Chroniken von Orten auf der Insel Usedom: Chronik Neppermin und Chronik Katschow.