Usedom und Wollin

Wie die Seiten es drucken

Der Schloonsee am Sackkanal

Die Seite zum Schloonsee ist kürzer als eine Chronik und dichter als eine Bildunterschrift. Sie setzt Hektar, Tiefe, Fische, ein Gasjahr und eine Summe für die Uferpromenade. Wo sie soll schreibt, bleibt die Entstehung eine Annahme der Seite.

Vierzehn Hektar, drei Meter, zehntausend Jahre

Der Schloonsee ist rund 14 Hektar groß. Der Angelteich befindet sich an der Grenze zu Heringsdorf am Sackkanal. Die Wassertiefe beträgt rund 3 Meter. Der See soll vor rund 10.000 Jahren durch Gletschereis entstanden sein. Er liegt nur wenige Meter von der Ostsee entfernt, in unmittelbarer Nähe der Promenade von Bansin. Eine genaue Meterzahl zwischen See und Meer steht außer dem Wort wenige nicht da.

Der See ist 1978/79 saniert worden, weil er durch starken Nährstoffeintrag belastet war. Grund war die Einleitung von Abwasser aus der nahen Abwasserpumpstation. Zur DDR-Zeit wurde am See Erdgas entdeckt. Am Sackkanal, einem Durchstich vom Gothensee zur Ostsee, befand sich ein Bohrturm. Nachdem Erdgas gefunden wurde, brannte eine Erdgasfackel, welche zu Geruchsbelästigungen führte.

Nach der politischen Wende sollte die Förderstelle weiter erschlossen werden. 2002 wurde die Erdgasnutzung nach heftigen Bürgerprotesten aufgegeben. Die Seite schreibt hefigen, ohne t. Sie setzt die Frage selbst: zwar brauchen viele Menschen günstiges Erdgas, aber mitten im Seebad? Eine Fördermenge in Kubikmetern und eine Zahl der Unterschriften stehen nicht dabei. Die Ahlbecker Promenade hat kein Gasjahr. Sie hat 1884 und die Muschel.

Sechs Fische und der Schein in der Kulmstraße

Angeln kann man im Schloonsee Aale, Barsche, Hechte, Karpfen, Plötze und Rotfeder. Das sind die sechs Namen der Seite. Angelscheine gibt es in Heringsdorf im Terrassen Kaffe in der Kulmstraße. Bewirtschaftet wird der Teich vom ansässigen Angelverein. Der Vereinsname fehlt. Am See befinden sich Hinweisschilder über den Eigentümer, damit man weiß, wo man eine Angelberechtigung kaufen kann.

Weiter unten schreibt die Seite den Kaufort ein zweites Mal: eine Angelberechtigung für den Schloonsee gibt es im Nachbarort Heringsdorf im Terrassenkaffee in der Kulmstraße. Einmal Kaffe, einmal Kaffee. Die Adressliste setzt Heringsdorf in die Kulmstrasse 33 im Hotel Maritim. Die Hausnummer 33 steht auf der Seeseite nicht. Ob das Kaffee und das Hotel dasselbe Haus sind, sagt sie nicht. Ein Preis des Angelscheins fehlt.

Am See gibt es einen Bootsverleih am Kaffee. Im Gespräch war schon mehrmals der Bau einer Marina. Dazu sollte der Sackkanal als Zugang für den Seglerhafen ausgebaut werden. Ein Baubeschluss mit Datum steht außer dem Wort mehrmals nicht da. Die Seite meldet die Marina als Gespräch, nicht als fertigen Hafen.

Schilf, Schwäne und die neuen Steine

Am See befinden sich mehrere Ferienhaussiedlungen. Im Hintergrund sind die Ferienwohnungen am See von Upstalsboom zu sehen. Weitere Wohnungen werden im Seepark am Schloonsee vermietet. Eine Bildzeile spricht vom Blick von Heringsdorf über den See Richtung Bansin. Eine zweite vom Blick von der hölzernen Seeterrasse. An vielen Stellen ist der See mit Schilf bewachsen.

Neben Höckerschwänen und Blesshuhn brüten mehrere Entenarten im Schilfrohr. Die Entenarten bleiben bei mehrere. Der See ist umgeben von einem Schilfrohrgürtel und vielen Erlen, welche die Feuchtigkeit lieben. Weitere Seen in der Umgebung von Bansin sind der Schmollensee und der Nepperminer See. Die Seite verlinkt sie nur als Namen. Hektar für diese beiden stehen hier nicht.

Der Weg am Schloonsee ist nach der Umgestaltung befestigt worden. Im Uferbereich wurden Steine als Schutz gegen Wellenschlag aufgeschüttet. Mehrere Sitzbänke wurden aufgestellt. Der neue Steg wurde nach der Umgestaltung der Uferpromenade angelegt. Angeln ist im See mit Angelschein möglich. Die Hundeseite nennt einen Strand zwischen Bansin und Heringsdorf und diesen See nicht. Eine Breite des Schilfgürtels in Metern fehlt auf der Seite weiterhin auch.

Hotelblick und 720.000 Euro

Direkt am See gibt es ein Hotel mit Blick über den Schloonsee. Im Restaurant mit Terrasse werden Fischgerichte serviert. An der Pension kann man ein Boot zum Rudern ausleihen. Die Seite schreibt Hotel und Pension in aufeinanderfolgenden Sätzen und setzt keinen gemeinsamen Namen. Ob Bootsverleih am Kaffee und Ruderboot an der Pension dieselbe Stelle sind, sagt sie nicht.

Im Dezember 2011 wurde die Schloonseepromenade erneuert. Für die Sanierung der Uferpromenade wurden 720.000 Euro verwendet. Die Seite schreibt 720 000 mit Leerzeichen. Ein Bauherr steht neben der Summe nicht. Die Sanierung 1978/79 betraf den See wegen des Abwassers. Die Summe von 2011 hängt an der Uferpromenade. Die Seite rechnet die beiden Maßnahmen nicht zusammen.

Alte Promenade ist eine eigene Bildzeile. Die neue Promenade ist der Steg und die Steine und die Bänke. Ein Monat außer Dezember 2011 für die neue Promenade steht nicht da. Die Erdgasfackel und der Bohrturm gehören zur Zeit vor 2002. Nach 2002 bleibt auf der Seite der Angelteich, nicht die Förderung. Ein Hotelname steht neben dem Blick nicht im Text.

Was die zwei Schreibweisen offen lassen

Terrassen Kaffe und Terrassenkaffee, hefigen und die Frage nach dem Seebad, Hotel und Pension, 14 Hektar und 3 Meter: die Seite ist an diesen Stellen wörtlich zu nehmen. Die 10.000 Jahre stehen mit soll. Die 720.000 Euro stehen ohne soll. Die sechs Fischarten stehen als Liste, nicht als Fangstatistik.

Upstalsboom und Seepark sind die beiden genannten Wohnanlagen. Ein dritter Vermietername fehlt. Der Angelverein bleibt ohne Eigennamen. Der Eigentümer steht nur als Hinweis auf Schildern. Der Sackkanal ist Durchstich vom Gothensee zur Ostsee und zugleich die Grenze zu Heringsdorf, an der der Teich liegt. Eine Breite des Kanals in Metern steht nicht dabei.

Blesshuhn steht im Singular neben Höckerschwänen im Plural. Entenarten bleiben unbenannt. Erlen lieben die Feuchtigkeit, so die Seite, und eine Baumzahl fehlt. Wer den See als Angelgewässer liest, hat die sechs Fische und den Schein in der Kulmstraße. Wer ihn als Uferweg liest, hat Steine, Bänke, Steg und die Summe vom Dezember 2011. Die 14 Hektar und die 3 Meter tragen beide das Wort rund, nicht eine exakte Zahl in der Zeile.

Fragen

Wie groß und wie tief ist der See auf dieser Seite?

Rund 14 Hektar und rund 3 Meter. Entstanden sein soll er vor rund 10.000 Jahren durch Gletschereis.

Welche Fische nennt die Seite?

Aale, Barsche, Hechte, Karpfen, Plötze und Rotfeder. Den Schein kauft man in Heringsdorf in der Kulmstraße.

Was wurde im Dezember 2011 saniert?

Die Schloonseepromenade, die Uferpromenade, für 720.000 Euro. Die Sanierung 1978/79 betraf den See selbst wegen des Abwassers.