Wie die Seiten es drucken
Die Kirche in Zirchow
Die Seite zur Kirche in Zirchow nennt das Gotteshaus Sankt Jakobus. Sie gibt eine Bauzeit, eine Mauerdicke, einen Altar, eine Orgel und einen Maler. Daneben steht ein Pilgerweg mit Anfang und Ende. Die Kirche in der Stadt Usedom, nicht diese Dorfkirche, nennt sie unter den ältesten der Insel.
Um 1280, Jakobus und die dicken Mauern
Die Kirche wurde um 1280, zum Ende des 13. Jahrhunderts, erbaut, aus Ziegelsteinen und Feldsteinen. Sie ist benannt nach dem Schutzheiligen der Handwerker, Jakobus. Die Wände sind 1,10 Meter dick, weil die Kirche auch als Zuflucht bei Überfällen diente. In den Wänden im Eingangsbereich sind Ausbuchtungen zu sehen, in welche die Kirchentür verriegelt wurde, mit starken Holzbohlen.
Der Kirchturm soll im 15. Jahrhundert angebaut worden sein. Bei den Besuchen der Seite im Sommer war die Kirche zur Besichtigung immer geöffnet. 1780 wurden Altar und Kanzel gebaut. 1867 wurde die Orgel vom Orgelbauer Kaltschmidt aus Stettin eingebaut. Im Eingangsbereich befindet sich eine Ausstellung, in der Kirchen auf Usedom in historischen Fotos dargestellt werden.
Schon 1239 soll es ein Circhowe gegeben haben, was so viel wie Kirchdorf bedeutet. Die Kirche in Usedom gehört zu den ältesten auf der Insel. Die Seite setzt diesen Satz über die Kirche in Usedom, nicht als zweiten Satz über Zirchow. Die Übersichtsnotiz nennt Zirchow in der Liste der bekannten Bäder nicht. Zirchow steht dort nicht zwischen Ahlbeck und Karlshagen.
Feininger, der Kirchhof und zwei Steine
Vom Maler Lyonel Feininger wurde das Gotteshaus mehrmals abgebildet. Ein Gemälde ist in der Brooklyn-Gemäldegalerie in New York City zu sehen. Die Seite nennt kein weiteres Museum und kein Jahr des Bildes. Um die Kirche befand sich früher ein Friedhof. Zu sehen sind noch alte Grabsteine, aus der Zeit, als der Kirchhof noch für Bestattungen genutzt wurde. Eine letzte Bestattung mit Jahr steht nicht dabei.
Ein Denkmal erinnert an die toten Einwohner des Dorfes während des Ersten Weltkriegs. Die Seite schreibt Weltkriege. Das Kriegerdenkmal befindet sich nur wenige Meter von der Kirche entfernt an der Hauptstraße. Wie man sieht, sind viele Einwohner aus der Kirchgemeinde im Ersten Weltkrieg gefallen. Eine Zahl der Namen steht auf dieser Seite nicht. Die Ückeritzer Chronik hat für denselben Krieg 19 Männer. Das ist eine andere Gemeinde.
Eine Bildzeile lautet Zirchow Gedenkstein Opfer 2. Weltkrieg, und daneben Urnenwald Usedom. Die Zeile erklärt den Urnenwald nicht. Der Turm ist aus Feldsteinen und roten Backsteinen errichtet. Weitere Kirchen in der Umgebung sind die Kirche Usedom und die Kirche Morgenitz. Die Ückeritzer Liste hat eine Kapelle von 1961 und diesen Turm nicht.
Der Weg von Garz bis Zecherin
Gegenüber der Dorfkirche befindet sich eine Herberge am Jakobsweg. Pilger müssen sich im Pfarramt Zirchow an der Hauptstraße melden. Der Pilgerweg auf Usedom beginnt an der Grenze Garz und endet an der Straßenbrücke Zecherin. Der Weg ist mit kleinen blauen Schildern mit Sonnenstrahlen gekennzeichnet. Von manchen Pilgern wird der Weg als Via Baltica bezeichnet. Eine Länge in Kilometern steht nicht dabei.
Weitere Schlafmöglichkeiten am Weg befinden sich in der Jugendherberge Golm in Kamminke und in einer Pilgerunterkunft in Stolpe, kurz vor der Stadt Usedom. Die Seite nennt keine Bettenzahl. Die Herberge gegenüber der Kirche und die zwei weiteren Orte sind die drei Schlafstellen, die sie aufzählt. Golm und Stolpe haben auf dieser Seite keine Hausnummer und keine Bettenzahl. Ein Träger des Weges fehlt auf der Seite ebenfalls.
Die Grenze Garz kommt auf der Brückennotiz nicht als Pilgeranfang vor. Die Brücke liegt zwischen Kamp und Karnin am Peenestrom. Zecherin ist auf der Kirchenseite das Ende des Weges an der Straßenbrücke. Die beiden Seiten teilen sich den Ortsnamen nicht in einem Satz. Diese Notiz lässt sie getrennt.
Die Kirchenzeile am Ende der Seite
Weitere Kirchen zählt die Seite in einer Zeile: Kirche Ahlbeck, neuapostolische Kirche Bansin, Kirche Benz, Kirche Dargobadz Dargebanz, Dom Kamien Pomorski, Stadtkirche Usedom, Christus Kirche Swinemünmde, Michael Kirche Swinemünde. Swinemünmde steht so da, mit m vor dem d. Die Zeile ist eine Liste, keine Beschreibung. Öffnungszeiten stehen hinter keinem dieser Namen.
Zirchow selbst ist in dieser Zeile nicht noch einmal genannt. Die Ausstellung im Eingang zeigt Kirchen der Insel auf historischen Fotos und wird nicht als Katalog mit einer Anzahl der Bilder geführt. Kaltschmidt bleibt der einzige Orgelbauer. Feininger bleibt der einzige Maler. Brooklyn bleibt der einzige Ausstellungsort außerhalb der Insel. Dargebanz steht als zweiter Name hinter Dargobadz in derselben Zeile, und ohne eine Öffnungszeit dahinter, auch ohne Beschreibung.
Die Mauerdicke von 1,10 Metern, die Holzbohlen und die Ausbuchtungen sind die drei Angaben zur Tür. Der Turm des 15. Jahrhunderts steht mit soll. Altar und Kanzel teilen sich 1780. Die Orgel hat 1867 und Stettin. Circhowe hat 1239 und ebenfalls soll. Die Sommerbesuche der Seite sind immer geöffnet gewesen. Ein Wintersatz steht nicht dabei.
Was wenige Meter und immer offen lassen
Wenige Meter liegen zwischen Denkmal und Kirche, und wenige Meter sind keine Schrittzahl. Immer geöffnet gilt für die Sommerbesuche der Seite, nicht als ausgeschriebene Öffnungszeit. Das Pfarramt liegt an der Hauptstraße, ohne Hausnummer. Die Herberge liegt gegenüber, ohne Namen des Hauses.
Die Grabsteine sind alt, und die Seite sagt nicht, aus welchem Jahrhundert der jüngste stammt. Der Gedenkstein des Zweiten Weltkriegs bleibt eine Bildzeile mit dem Wort Urnenwald. Wer eine Liste der Gefallenen sucht, findet sie auf dieser Seite nicht. Viele Einwohner ist die ganze Zahlenangabe zum Ersten Weltkrieg in Zirchow.
Jakobus ist hier der Schutzheilige der Handwerker. Die Seite setzt keine zweite Erklärung des Namens daneben. Der Weg, den manche Via Baltica nennen, ist mit blauen Schildern und Sonnenstrahlen gekennzeichnet. Ein Träger des Weges, ein Verein oder ein Jahr der Markierung steht nicht dabei. Anfang Garz, Ende Zecherin, Meldung im Pfarramt: das ist der ganze Pilgersatz. Sonnenstrahlen auf blauen Schildern sind das einzige Wegzeichen, das die Seite beschreibt. Ein Verein als Träger des Weges fehlt auf der Seite ebenfalls, ganz und gar.
Fragen
Wann wurde die Kirche gebaut, und wie dick sind die Wände?
Um 1280, aus Ziegel und Feldstein. Die Wände sind 1,10 Meter dick. Der Turm soll im 15. Jahrhundert angebaut worden sein.
Wer baute die Orgel, und wer malte die Kirche?
Die Orgel baute 1867 Kaltschmidt aus Stettin. Lyonel Feininger bildete das Haus mehrmals ab. Ein Bild hängt in der Brooklyn-Gemäldegalerie.
Wo beginnt und endet der Pilgerweg auf dieser Seite?
An der Grenze Garz, an der Straßenbrücke Zecherin. Blaue Schilder mit Sonnenstrahlen. Manche nennen den Weg Via Baltica.