Wie die Seiten es drucken
Die Hubbrücke in Karnin
Die Seite zur Hubbrücke in Karnin hat ein Fertigstellungsjahr, eine Sprengung ohne Tag und vier Maßzahlen. Sie wünscht sich Züge zurück und begründet das mit dem Autoverkehr im Sommer. Eine zweite Brücke nach Usedom nennt sie in Wolgast, ohne deren Jahr.
1933 zwischen Kamp und Karnin
Die Brücke wurde 1933 als Bindeglied zwischen dem Festland und der Insel Usedom fertiggestellt. Sie überquert den Peenestrom zwischen Kamp und Karnin. Damals war sie die modernste Eisenbahnbrücke in Europa, schreibt die Seite. Einen Vergleich mit einer anderen Brücke und einem Jahr setzt sie neben diesen Satz nicht.
Am wurde sie gesprengt. Der Tag nach Am fehlt. Dadurch wurde die Eisenbahnverbindung von der Insel zum Festland getrennt. Bis 1948 wurden die vorhandenen Gleisanlagen noch für die Versorgung des Flugplatzes Garz und zum Abtransport von Reparationsgütern durch die russische Besatzungsmacht genutzt. Danach wurden die Gleise bis nach Karnin demontiert.
1990 wurde die Brücke unter Denkmalschutz gestellt. Durch diesen Status wurde der Abriss verhindert. Heute ist nur noch das Hubteil zu sehen. Schön wäre es, schreibt die Seite, wenn über diese Brücke wieder Züge führen. Besonders im Sommer ist auf den Inselstraßen der Autoverkehr oft unerträglich. Eine Fahrzeugzahl für diesen Sommer steht nicht dabei. Kamp liegt in der Richtung des Satzes auf dem Festland, Karnin auf der Insel. Die Peenemünder Liste hat eine Werkbahn von 1936 und diese Hubbrücke nicht.
Vier Zahlen und die Fahrradfähre
Die Seite setzt ein paar technische Daten untereinander. Gesamthöhe des Hubgerüsts 35 m. Gesamtlänge des Hubgerüsts 51,7. Gesamtlänge 360 m. Motorleistung pro Gleisteil 33 PS. Bei 51,7 fehlt die Einheit, die bei 35 m und bei 360 m dasteht. 33 PS ist die einzige Leistungsangabe. Eine Geschwindigkeit der Hubbewegung steht nicht dabei.
Auf dem Foto ist die Fahrradfähre von Usedom zum Festland in Kamp zu sehen. Die erste Eisenbahnbrücke stand an dieser Stelle bereits ab dem, mit der Eröffnung der Strecke von Ducherow nach Swinemünde. Das Jahr nach ab dem fehlt. Es war eine 360 m lange Fünfbogenbrücke. Dieselbe Gesamtlänge 360 m trägt auch die spätere Brücke. Die Seite sagt nicht, ob das Maß zweimal dasselbe Bauwerk meint oder zweimal dieselbe Zahl.
Eine weitere Eisenbahnbrücke nach Usedom gibt es in Wolgast. Schon viele Jahre gibt es Bemühungen, wieder eine Eisenbahn von Berlin nach Usedom über Karnin fahren zu lassen. Diese Verbindung würde die Fahrzeit an die Ostsee verkürzen. Möglich waren schon einmal Fahrzeiten von Berlin nach Heringsdorf von rund 2,5 Stunden, und das mit Dampfloks. Ein Fahrplanjahr für die 2,5 Stunden steht nicht dabei.
Was nach der Sprengung noch genutzt wurde
Die Gleise blieben bis 1948 für den Flugplatz Garz und für Reparationsgüter. Die Seite nennt die russische Besatzungsmacht als die, die abtransportierte. Sie nennt keine Tonne und keinen Zug. Danach Demontage bis nach Karnin. 1990 stoppt der Denkmalstatus den Abriss. Sichtbar bleibt das Hubteil. Die Zufahrten beschreibt die Seite nicht als erhalten. Garz ist hier der Flugplatz der Gleise, nicht schon der Grenzübergang aus der Übersicht. Eine Wagenzahl fehlt dazu noch, und auch keine Zugnummer der damaligen Güter.
Die Fünfbogenbrücke gehört zur Strecke Ducherow–Swinemünde und zu dem fehlenden Eröffnungsjahr. Die Hubbrücke gehört zu 1933 und zu der Sprengung ohne Tag. Zwischen beiden liegt die Aussage, die erste Brücke habe bereits an dieser Stelle gestanden. Ein Umbaujahr von der Bogenbrücke zur Hubbrücke außer der Fertigstellung 1933 setzt die Seite nicht.
Die Übersichtsnotiz erwähnt eine Eisenbahnlinie von den deutschen Seebädern nach Swinemünde als heute wieder vorhandene Verbindung. Sie nennt Karnin dabei nicht. Die Brückenseite wünscht Züge über das Hubteil und beschreibt die heutige Linie nach Swinemünde nicht. Die beiden Sätze stehen auf zwei Seiten.
Wolgast, Berlin und die Dampfloks
Wolgast ist auf dieser Seite nur der Ort der weiteren Eisenbahnbrücke. Keine Höhe, keine Länge, kein Denkmalsjahr hängt an diesem einen Satz. Die Bemühungen um Berlin–Usedom über Karnin dauern schon viele Jahre. Viele Jahre ist keine Anzahl. Der Impuls für die Urlaubsregion ist die Formulierung der Seite für den Fall, dass der Verkehr über die ehemalige Brücke wieder aufgenommen würde.
2,5 Stunden von Berlin nach Heringsdorf mit Dampfloks sind die einzige Reisezeit. Die Seite setzt rund davor. Sie nennt keinen Bahnhof in Berlin und keinen Zugnamen. Die Motorleistung 33 PS gehört zum Gleisteil der Hubbrücke, nicht zur Dampflok. Die beiden Antriebe stehen in verschiedenen Absätzen. Die Dampfloks bleiben ohne Baureihe, und die 2,5 Stunden bleiben mit dem Wort rund davor noch im selben Satz.
Die Kirchnotiz endet den Pilgerweg an der Straßenbrücke Zecherin. Karnin und Zecherin sind auf den beiden Seiten zwei verschiedene Übergänge. Die Fahrradfähre auf dem Foto gehört nach Kamp. Ein Fahrpreis der Fähre und eine Abfahrtszeit stehen auf der Brückenseite nicht. Zu sehen ist die Fähre, nicht ein Fahrplan.
Was nur noch das Hubteil ist
Heute ist nur noch das Hubteil zu sehen. Das ist der Zustandssatz der Seite. Die vier Maßzahlen beschreiben das Gerüst und die Gesamtlänge, nicht die Länge des sichtbaren Rests. 35 m Höhe, 51,7 ohne Einheit, 360 m Gesamtlänge, 33 PS. Wer das sichtbare Stück messen will, findet auf der Seite keine fünfte Zahl.
Der Denkmalschutz von 1990 hat den Abriss verhindert. Die Seite sagt nicht, wer den Abriss beantragt hatte. Die Sprengung hat die Verbindung getrennt. Der Tag bleibt hinter Am leer. Bis 1948 liefen noch Güter für Garz und Reparationen. Danach kamen die Gleise weg, bis nach Karnin. Das Hubteil blieb. So ist die Reihenfolge der Sätze, und ein Foto des Hubteils mit einem Aufnahmedatum hängt nicht daran.
Europaweit die modernste Brücke ist die Behauptung für die Zeit der Fertigstellung. Die Seite lässt sie im Wort damals. Sie holt keinen späteren Vergleich nach. Der Sommerverkehr auf den Inselstraßen ist oft unerträglich, und auch das bleibt ohne Zählung. Der Wunsch nach Zügen ist als schön wäre es gesetzt, nicht als Baubeschluss. Ein fünftes Maß für den sichtbaren Rest fehlt.
Fragen
Wann wurde die Hubbrücke fertig, und wann unter Schutz gestellt?
Fertig 1933, zwischen Kamp und Karnin. Denkmalschutz 1990, dadurch kein Abriss. Der Tag der Sprengung fehlt hinter Am.
Welche Maße stehen auf der Seite?
Hubgerüst 35 m hoch und 51,7 lang, ohne Einheit bei der zweiten Zahl. Gesamtlänge 360 m. Motorleistung 33 PS pro Gleisteil.
Wozu dienten die Gleise bis 1948?
Zur Versorgung des Flugplatzes Garz und zum Abtransport von Reparationsgütern. Danach wurden sie bis nach Karnin demontiert.